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ZHONGAN ERKLÄRT IHNEN: Wie erkennt man UV-Filter richtig?

Im Jahr 2019 veröffentlichte die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA einen neuen Vorschlag, demzufolge Zinkoxid und Titandioxid unter den 16 derzeit auf dem US-Markt erhältlichen Sonnenschutzwirkstoffen als „GRASE“ (Generally recognized as safe and effective – allgemein als sicher und wirksam anerkannt) eingestuft werden. PABA und Trolaminsalicylat gelten aufgrund von Sicherheitsbedenken nicht als „GRASE“ für die Verwendung in Sonnenschutzmitteln. Diese Aussage wird jedoch aus dem Kontext gerissen. Es wird fälschlicherweise angenommen, dass nur physikalische Sonnenschutzmittel – Nano-Zinkoxid und Titandioxid – als sicher und wirksam in Sonnenschutzmitteln gelten, während die anderen chemischen Sonnenschutzmittel als unsicher und unwirksam eingestuft werden. Korrekterweise bedeutet die Einstufung von Nano-Zinkoxid und Titandioxid als „GRASE“ durch die FDA nicht, dass die anderen zwölf chemischen Sonnenschutzmittel nicht GRASE sind. Für diese fehlen jedoch noch ausreichende Sicherheitsdaten. Gleichzeitig fordert die FDA die betroffenen Unternehmen auf, weitere Sicherheitsdaten vorzulegen.

Darüber hinaus führte die FDA eine klinische Studie zur „Aufnahme von Sonnenschutzmitteln über die Haut ins Blut“ durch und stellte fest, dass einige Wirkstoffe in Sonnenschutzmitteln bei hoher Aufnahme durch den Körper gesundheitliche Risiken bergen können. Die Veröffentlichung der Studienergebnisse löste weltweit eine breite Diskussion aus und führte bei Verbrauchern, die die Sachlage nicht kannten, zu Missverständnissen. Sie glaubten fälschlicherweise, Sonnenschutzmittel könnten ins Blut gelangen und seien schädlich für den menschlichen Körper, und vertraten sogar die einseitige Ansicht, sie seien gesundheitsschädlich und dürften nicht verwendet werden.

Berichten zufolge rekrutierte die FDA 24 Freiwillige, die in vier Gruppen aufgeteilt wurden, und testete Sonnenschutzmittel mit vier verschiedenen Wirkstoffen. Zunächst trugen die Freiwilligen gemäß der Standarddosierung von 2 mg/cm² viermal täglich über vier aufeinanderfolgende Tage Sonnenschutzmittel auf 75 % ihrer Körperoberfläche auf. Anschließend wurden über sieben Tage hinweg Blutproben der Freiwilligen entnommen und der Sonnenschutzmittelgehalt im Blut analysiert. Studien haben gezeigt, dass die Hautfläche eines Erwachsenen etwa 1,5–2 m² beträgt. Bei einem angenommenen Durchschnittswert von 1,8 m² und der Berechnung nach der Standardmenge ergibt sich für die Freiwilligen im Experiment eine Sonnenschutzmittelmenge von etwa 2 × 1,8 × 10.000 / 1.000 = 36 g. Die Menge für vier Anwendungen pro Tag beträgt somit 36 ​​× 4 = 144 g. Die Gesichtshautfläche beträgt üblicherweise etwa 300–350 cm², sodass eine Anwendung von Sonnenschutzmittel für den ganzen Tag ausreicht. Die berechnete Anwendungsmenge beträgt somit 2 × 350 / 1000 = 0,7 g. Selbst unter Berücksichtigung des Nachcremens sind es noch etwa 1,0–1,5 g. Geht man von der maximalen Menge von 1,5 g aus, ergibt sich eine Berechnung von 144 / 1,5 = 96. Die von den Probanden über vier aufeinanderfolgende Tage verwendete Menge an Sonnenschutzmittel beträgt 144 × 4 = 576 g, während die durchschnittliche Tagesmenge an Sonnenschutzmittel, die Personen über vier Tage verwenden, 1,5 × 4 = 6 g beträgt. Der Unterschied zwischen der Dosierung von 576 g und 6 g Sonnenschutzmittel ist daher sehr groß und die Auswirkungen sind deutlich spürbar.

Die von der FDA in diesem Experiment getesteten Sonnenschutzmittel waren Benzophenon-3, Octocrylen, Avobenzon und TDSA. Nur bei Benzophenon-3 überschritt der Messwert den sogenannten „Sicherheitswert“ um das 400-Fache, Octocrylen und Avobenzon lagen jeweils innerhalb des 10-Fachen, und p-Xylylendicamphersulfonsäure war nicht nachweisbar.

Theoretisch führt die kontinuierliche, intensive Anwendung von Sonnenschutzmitteln zu einem kumulativen Effekt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Sonnenschutzmittel selbst unter solch extremen Testbedingungen im Blut nachweisbar sind. Sonnenschutzmittel sind seit Jahrzehnten zugelassen und werden verwendet; viele Länder haben sie als Arzneimittel reguliert, und bisher liegen nicht genügend Forschungsdaten vor, um systemische Nebenwirkungen auf den menschlichen Körper nachzuweisen.

ZHONGAN SAGT ES DIR


Veröffentlichungsdatum: 09.09.2022